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Aeschbacher Werner
Werner Aeschbacher: Schwyzer Oergeli
Werner Aeschbacher ist keiner, der laut behaupten würde. Ein Abschwächer ist er, der Bauernsohn aus Eggiwil, einer, der jede Aussage mit «fasch gar es birebitzeli» relativiert, ein manisch Bescheidener: Den Zauber seiner Musik schreibt er nicht sich selber, sondern seinen Instrumenten zu. «Eigentlich erstaunlich für ein Schwyzerörgeli, was alles drin ist», sagt er, setzt an und lässt sein Örgeli tiefschwarz trauern, treibt es in Beklemmtheit, löst sie auf, erhellt kurz die Düsternis, verdunkelt die lichten Töne aufs Neue. Stets lauscht er mit schräg gelegtem Kopf dem eigenen Instrument, neugierig, zuversichtlich. Aeschbacher macht einen Choral zur Mazurka, dann zur Milonga, lässt zuletzt nur den Balg tonlos schnauben. Und sagt dann: «Hab einfach dem Örgeli zugehört.»
Bänz Fridli CD:
ab September 2009
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